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Kapitän z.S. a.D. Hans Freiherr von Stackelberg

Gutachterliche Stellungnahme zum Unglücksfall des "Posten Back" (vorderer Ausguck), am Donnerstag, den 04.09.2008, an Bord SSS" Gorch Fock"

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Quälende Frage: Wie starb Gorch-Fock-Kadettin Jenny Böken?

Die 18-jährige Offiziersanwärterin der Bundesmarine Jenny Böken an Bord der "Gorch Fock" im Hafen von Mürwick. Foto: PIZ Marine. Die 18-jährige Offiziersanwärterin der Bundesmarine Jenny Böken an Bord der "Gorch Fock" im Hafen von Mürwick (Quelle: PIZ Marine)

2008 ging die Kadettin Jenny Böken über Bord der Gorch Fock und starb. Ein "tragisches Unglück". Das ist den Eltern zu wenig. Die Suche nach der Wahrheit führt sie auf das Unglücksschiff.

Uwe Böken weiß, dass viele ihn und seine Ex-Frau für "durchgeknallt" halten. Die Eltern geben keine Ruhe. Seit sechs Jahren nicht. Was ist am 3. September 2008 auf der Gorch Fock passiert, wie kam ihre Tochter Jenny ums Leben? Seit sechs Jahren sind Marlis und Uwe Böken getrieben von diesen beiden Fragen. Und suchen nach Antworten. Ihre Entschädigungsklage am Verwaltungsgericht Aachen gegen die Bundesrepublik Deutschland ist ein weiterer Versuch, Antworten zu finden.

An diesem Mittwoch (6.8.) ist Gerichtstermin auf der "Gorch Fock" in Rostock. Von diesem Segelschulschiff war die 18 Jahre alte Sanitäts-Offiziersanwärterin Jenny Böken aus Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen 2008 während ihrer Nachtwache aus bisher ungeklärten Umständen über Bord gegangen. Das letzte Foto von ihr war noch auf dem Speicherchip ihrer Kamera, gemacht am 3. September am Deck des Schiffs: Eine junge, unbeschwert lachende Frau mit braun gebranntem Gesicht.

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Gericht prüft Todesfall auf der "Gorch Fock"

Für Rechtsanwalt Rainer Dietz war der Ortstermin aufschlussreich. Ohne Öffentlichkeit fand an Bord des Segelschulschiffs "Gorch Fock" in Rostock-Warnemünde der Ortstermin statt. Die "Gorch Fock", ab Donnerstag einer der Glanzpunkte bei der Hanse Sail in Rostock-Warnemünde, war am Mittwoch Schauplatz eines gerichtlichen Ortstermins mit tragischem Hintergrund. Er sollte neue Erkenntnisse zum Tod der 18-jährigen Kadettin Jenny Böken vor knapp sechs Jahren bringen. Die Eltern der jungen Frau, zwei Anwälte und das Gericht waren am Mittwoch auf dem Segelschulschiff der Marine dabei und verschafften sich einen Eindruck von ihrem Arbeitsplatz auf Deck. Presse und Zuschauer mussten am Kai bleiben. Die Eltern schienen bewegt und ergriffen. Sie hätten aber keine Klarheit über die Todesumstände ihrer Tochter bekommen, stellten sie fest.

Anwalt: "Erhellende Einsichten"

Knapp zwei Stunden lang wurde das Schiff in Augenschein genommen. Dabei gab es nach Auffassung des Anwalts der Eltern, Rainer Dietz, "erhellende Einsichten", wie NDR 1 Radio MV berichtete. So sei klar geworden, dass der Standort der jungen Frau im Bug der "Gorch Fock" nicht so sicher war, wie bisher dargestellt wurde. Der Sturz in die See sei von dort durchaus vorstellbar. "Das Gericht hat sich sehr ausführlich mit dem Postenausguck beschäftigt", sagte Dietz.

 

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Seebeine und Marineerfahrungen -

Das Segelschulschiff "Gorch Fock" startet zur 165. Auslandsausbildungsreise

GORCH FOCK unter vollen Segeln. Foto: PIZ Marine.GORCH FOCK unter vollen Segeln.
Foto: PIZ Marine.

Am Montag, den 1. September 2014, verlässt die "Gorch Fock" um 10 Uhr den Heimathafen Kiel und startet zu ihrer 165. Auslandsausbildungsreise (AAR). Erstmalig setzt der Dreimaster unter dem Kommando von Fregattenkapitän Nils Brandt (48) die Segel und nimmt mit seiner 160-köpfigen Besatzung Kurs auf das schwedische Visby (Gotland).

Beim ersten Abschnitt der Auslandsausbildungsreise sind 32 angehende Marinesanitätsoffiziere, darunter 12 Frauen, der diesjährigen Offizieranwärtercrew VII/14 eingeschifft. "Da die Sanitätsoffizieranwärter am 1. Oktober 2014 mit dem zivilen Studium beginnen, haben wir diesen Ausbildungsabschnitt vor die von Oktober bis Dezember dauernde zweite Ausbildungsfahrt gelegt", erläutert der Kommandant der "Gorch Fock", Fregattenkapitän Brandt. "Auch die Sanitätsoffiziere sollen eine Ausbildung auf dem Segelschulschiff und dadurch Seebeine sowie den Geschmack von Salzwasser bekommen. So können sie wertvolle eigene Erfahrungen mit dem Dienst auf See machen", ergänzt er.

Für den Marineoffizier, der am 28. Juni 2014 das Kommando über das Segelschulschiff übernommen hat, dient dieser rund 1.000 Seemeilen (gut 1.800 km) lange Ausbildungsabschnitt auch zur Ausbildung der eigenen Besatzung. "Durch die Kürze der für sie zur Verfügung stehenden Zeit erhalten die 32 Männer und Frauen keine Segelvorausbildung. Daher führen die angehenden Sanitätsoffiziere alle Manöver von Deck aus und gehen nicht in die Wanten, um an den Segeln zu arbeiten", erklärt der Kieler. "Das übernimmt die Segelcrew, die sich nach turnusmäßigen Stellenwechseln wieder neu einspielen muss. Wir fahren durch eine meteorologisch gute Region und ein interessantes Segelgebiet, so dass ich auf einen sehr hohen Segelanteil hoffe."

Zurückerwartet in ihrem Heimathafen Kiel wird die "Gorch Fock" am 12. September 2014. Dort werden am 15. September 2014 die nächsten Offizieranwärter der Crew VII/14 an Bord gehen, ihre Segelvorausbildung erhalten und am 2. Oktober 2014 zu ihrem Abschnitt der 165. AAR auslaufen.

Quelle: PIZ Marine

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Vereidigung der Marineoffizieranwärter an der Marineschule Mürwik 

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Am Freitag, den 1. August um 12 Uhr, werden 260 Marineoffizieranwärter der Crew VII / 2014 an der Marineschule Mürwik (MSM) vor dem Segelschulschiff "Gorch Fock" und rund 2000 Angehörigen und Besuchern sowie hochrangigen Gästen aus Politik, Gesellschaft und Bundeswehr vereidigt.

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Als Gast wird der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Herr Markus Grübel, zu den jungen Soldaten und ihren Gästen sprechen. Begleitet wird das militärische Zeremoniell durch das Heeresmusikkorps Hannover und einer Kompanie des Wachbataillons des Bundesministeriums der Verteidigung aus Berlin. Eine Fahnenabordnung der polnischen Marineakademie aus Gdingen wird ebenfalls teilnehmen.

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Der Einlass der Gäste wird ab 8 Uhr möglich sein. Das Zeremoniell endet gegen 13 Uhr. Im Anschluss bleibt unseren Gästen Zeit, sich umzusehen und am OPEN SHIP auf der "Gorch Fock", im Zeitraum von 13.15 - 15 Uhr, teilzunehmen. Besucher werden gebeten, außerhalb der Marineschule zu parken oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, so dass sie die MSM zu Fuß erreichen.

Für die Pressevertreter ist ein Pressegespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Markus Grübel, dem Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, und dem Kommandeur der Marineschule Mürwik, Flottillenadmiral Carsten Stawitzki, im Zeitraum 11.30 Uhr bis 11.45 Uhr vorgesehen.

Quelle: marine.de

 

MyGorchFock

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