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"Gorch Fock" auf dem Weg nach Gran Canaria 

Erstmals nach der Affäre um die Ausbildungsmethoden auf der "Gorch Fock" hat das Segelschulschiff am Dienstag seinen Heimathafen Kiel verlassen und Kurs auf die spanische Insel Gran Canaria genommen. Mit dem neuen Kommandanten Helge Risch unternehmen rund 150 Besatzungsmitglieder die Reise nach Las Palmas, wo sie am 19. Dezember erwartet werden. Dort soll unter besseren Wetterbedingungen die in Deutschland begonnene Ausbildung für Stammbesatzung und Segelcrew abgeschlossen werden. Es ist ein Neubeginn nach den zwei schwersten Jahren in der Geschichte des Dreimasters, der seit 1958 als Schulschiff der Marine die Weltmeere kreuzt.

Risch: "Theorie in die Praxis umsetzen"

Kommandant Risch ist mit dem neuen Ausbildungskonzept zufrieden. "Die getroffenen Maßnahmen waren notwendig", sagte er NDR 1 Welle Nord. Die erarbeiteten Verbesserungen am Ausbildungskonzept müssten nun umgesetzt werden, um festzustellen, ob sie auch praxis-tauglich seien. Das gilt laut Risch vor allem für die Kadetten. Im Januar kommt der neue Lehrgang an Bord. "Dann werde ich mich davon überzeugen, ob diese Maßnahmen zum Erfolg geführt haben", kündigte Risch an. "Davon ist auch meine Entscheidung abhängig, inwieweit ich die Kadetten sofort in allen Bereichen des Schiffes einsetzen kann."

Schlie: "Ein maritimes Wahrzeichen"

Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) bekannte sich bei der Abfahrt der "Gorch Fock" ausdrücklich zu dem Ausbildungsschiff. Es sei ein maritimes Wahrzeichen und ein Botschafter Deutschlands. "Seien Sie sich sicher, dass der schleswig-holsteinische Landtag treu an ihrer Seite steht!", versprach er der Besatzung. Das Parlament ist seit 30 Jahren Pate des Schiffes. Eine Aufgabe, die vom jeweiligen Landtagspräsidenten übernommen wird.

Krise nach zwei Todesfällen an Bord

2008 und 2010 stürzten zwei Kadettinnen bei der Ausbildung in den Tod - die "Gorch Fock" geriet in eine Existenzkrise als Schulschiff. Berichte über angebliche Schikanen an Bord, Ausbildungsdefizite und Führungsschwächen machten Schlagzeilen. Der Kommandant Norbert Schatz wurde abgelöst, die Ausbildung ausgesetzt, sogar der Fortbestand als Ausbildungsschiff infrage gestellt. Eine Marine-Kommission konstatierte zwar Mängel, fand viele Vorwürfe aber nicht in dem Ausmaß bestätigt, wie sie erhoben worden waren.
Mit einem neuen Konzept und einer besseren Vorbereitung an Land sollen nun die Marinesoldaten auf ihren künftigen Dienst vorbereitet werden. Mittlerweile lernen die Kadetten an einem 28 Meter hohen Übungsmast an der Flensburger Marineschule die Grundkenntnisse zum sicheren Arbeiten in der Takelage, bevor sie das erste Mal an Bord gehen. Auch die Stammbesatzung samt Kapitän Risch hat dort trainiert.

Rückkehr am 18. Mai geplant

Nach der Ankunft in Las Palmas stehen in den Gewässern rund um Gran Canaria zunächst Segelübungen für die Stammbesatzung auf dem Programm. Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel verbringt die Bark dann im Hafen von Las Palmas. Von Ende Ende Januar an werden rund 220 Offizieranwärter in zwei Etappen ihre seemännische Basisausbildung an Bord des Großseglers erhalten. Dabei geht es über die Azoren, Lissabon und Madeira nach London. Dort endet die Ausbildungsphase. Anschließend nimmt die "Gorch Fock" dann Kurs auf ihre Patenstadt Hamburg, wo sie Anfang Mai am Hafengeburtstag teilnehmen wird. Am 18. Mai soll das Schiff nach rund 10.000 Seemeilen wieder im Heimathafen Kiel anlegen.

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Quelle: NDR

Fotos: Besatzung "Gorch Fock"

 

Der Albatros fliegt den Brückenkopf an 

AlbatrosEndlich gelandet: Die frühere Galionsfigur der "Gorch Fock" wird auf Schwansener Seite aufgestellt. Foto: Nordmann

Die Geschichte um den Albatros ist zu Ende erzählt. Was fast belanglos klingt, haben nicht wenige kaum noch für möglich gehalten. Dafür war die Reise der früheren Galionsfigur der "Gorch Fock" zu beschwerlich, zu abenteuerlich. Dass der dreieinhalb Meter lange und 1500 Kilo schwere Vogel nun doch gelandet ist, ist in erster Linie das Verdienst des Kappelner Verschönerungsvereins. Der hat nämlich einfach nicht locker gelassen - und ist am Ende belohnt worden. Seit Ende November begrüßt der goldfarbene Albatros nun jeden, der aus Richtung Eckernförde über die Schleibrücke nach Kappeln fährt.

Und wo hat er sich nicht schon überall aufgehalten? Vom Bug der "Gorch Fock" geht es über die Marineschule Mürwik zum Marinestützpunkt Olpenitz, dann, als das Aus des Stützpunkts kommt, in die Waffenschule nach Ellenberg, zum Schluss liegt der Albatros in einer ausgedienten Sporthalle in Port Olpenitz. Gut getan hat ihm diese Odyssee nicht: Abgeplatzte Farbe, Risse, Löcher sind die Folge. 

Aber der Verschönerungsverein hat ja Uwe Frye. Quasi in einer Ein-Mann-Show bringt er die Symbolfigur der Marine wieder auf Vordermann. Hilfe bekommt er vom Bauhof, von örtlichen Unternehmen, von Privatpersonen, aber am Ende verrichtet er doch die meiste Arbeit ganz allein. Frye reinigt, spachtelt, repariert, klebt, streicht, streicht und streicht. Das Ergebnis: ein goldglänzender Albatros, genau so, wie er einmal war. Pünktlich zum Nikolaus-Tag überreicht der Verein den Vogel an die Stadt, samt Original-Namenstafel. Jetzt thront er auf dem Brückenkopf auf Schwansener Seite, im Sommer soll ein großes "Albatros-Fest" folgen. 

Und der Verschönerungsverein, ob er es nun hören will oder nicht, hat damit nicht nur der Marine ein Denkmal gesetzt.

Quelle: Schleswig-Holsteiner-Zeitung

 

Restrisiko gibt es. Schifffahrt ist gefährlich

Die "Gorch Fock"-Crew feierte Weihnachten auf Gran Canaria. Bald kommen zum ersten Mal seit zwei Jahren Kadetten an Bord – der erste Ausbildungseinsatz nach dem tödlichen Unfall einer jungen Soldatin.

Segelschulschiff Gorch Fock in Las PalmasDer Weihnachtsmann trägt einen Seestern am roten Mantel. Am Christbaum hängen Sterne aus geknoteten Tampen, keine glitzernden Kugeln. Und ausnahmsweise haben die Soldaten auf der "Gorch Fock" zu Weihnachten wahres T-Shirt-Wetter: Vor wenigen Tagen hat das Segelschulschiff vorLas Palmas festgemacht, der Hauptstadt der Insel Gran Canaria.

Hier verbringt die Besatzung die Feiertage und den Jahreswechsel. Es sind besondere Tage während einer besonderen Dienstreise. Hinter der "Gorch Fock", dem Stolz der Deutschen Marine, liegen zwei bittere Jahre, in denen die Ausbildung gestoppt, der Kommandant abgelöst und das Schiff generalüberholt worden war.

"Alle neuen Sicherheitsstandards, die wir eingeführt haben, funktionieren bisher genau so, wie wir uns das vorgestellt haben", sagt Kapitän zur See Helge Risch nach der knapp dreiwöchigen Überfahrt zu den Kanaren.

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Segelschulschiff "Gorch Fock" in Las Palmas festgemacht

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Frohe Weihnachten

Allen Seeleuten, besonders aber den Frauen und Männern der "Gorch Fock" wünschen wir eine Frohe Weihnacht.

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